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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG-Jugend Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf findest du hier .
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Von Emma Nitsche
Es war Freitag, der 31. Juli und die Zusammenkunft der ersten Sportlerinnen fand um 13:30 am Laden statt. Dort stand das gewählte Gefährt, unser Sprinter, abfahrbereit. Erste Station unserer Fahrt war der Stößensee, um unser Material aufzuladen. Da unsere Reisegruppe aus erfahrenen Hasen bestand, ging das ganze Prozedere sehr zügig von statten. Zwei weitere Weggefährten stießen danach zur Gruppe dazu, da sie zuvor durch andere Sachen verhindert waren.
Dann machten wir uns auf die Reise an die östlich gelegene See an einen Ort namens Prerow. Während wir noch unterwegs waren, war ein anderer Kamerad, aus einem fernen Ort, bereits vor Ort. Seine Aufgabe bestand darin unser Nachtlager aufzusuchen und Plätze zu sichern. Viele Teilnehmenden nutzten hierzu die Turnhalle einer Lehranstalt.
Nach einigem Fahrtweg trafen wir dann zusammen, eine wurde abgesandt uns anzumelden und Unterlagen abzuholen, der Rest begutachtete schon mal die Turnhalle. Wir schlugen unser Nachtlager auf. Dann brachten wir die Gelenke bei einer kleinen Runde Volleyball im Kreis wieder in Schwung und schon ging es auf den Weg den morgigen Schauplatz zu begutachten. Nach gründlicher Inspektion und einer kleinen Fotosession (Danke an die nette Touri) ging es dann zu Fuß zurück in unser Schlafgemach.
Dort wuselten viele Sportlerinnen wie Ameisen umher. Alle am Aufbauen oder Konkurrenz ausspähen. Unsere Truppe nahm ihre mitgebrachten Speisen zu sich. Langsam legte sich die Nacht über die Turnhalle und es kehrte Ruhe ein.
Am nächsten Morgen erwachte eine jede, manche besser und manche weniger ausgeruht. Für einen Teil ging es zum Frühstück in die angrenzende Schule, manch andere genoss ein paar Minuten mehr Schlaf und das Erwachen in einer fast leeren Turnhalle. Der Hinweg zum Strand führte zu ersten Problemen. Einmal konnten wir unser Gefährt nicht am Strand parken, sondern mussten es zurück zum Parkplatz der Turnhalle bringen. Außerdem herrschte große Hektik alles an Material abzuladen und am Strand zu positionieren. Zeitgleich musste noch unsere Überdachung für den langen Strandtag errichtet werden. Doch ein schlauer Einfall war nicht weit, wir warben unsere Bekannten aus Pankow an. Dann hieß es: „Jo, wir schaffen das“.
Die geglückten Vorarbeiten boten eine gute Grundlage für das Gelingen des weiteren Tages. Wie gewohnt musste die eine mal hier hin und die andere mal dort hin. Die Sonne beschien uns von oben. Und regelmäßig kamen Wolken vorbei, die genauso wie die Menschen auf der Seebrücke, das Spektakel begutachten wollten.
Unser Team verzeichnete an diesem Tag folgende Erfolge (https://competition.dlrg.net/de/competitions/TROPHY22026/results/events):
Im Ski Race: Flo Platz 10, Jojo Platz 16, Liam Platz 13
Im Surf Race: Emmi Platz 13, Flo Platz 14, Elli Platz 15, Robert Platz 7, Aaron Platz 27
Beim Oceanman: Robert Platz 8
Im Board Race: Jojo Platz 5, Robert Platz 10
Im Beach Flags: Elli Platz 9, Emmi Platz 15, Aaron Platz 5
Beim Doppelwopper: Frauen Platz 4, Männer Platz 1
In der Oceanman-Staffel: Frauen Platz 5, Männer Platz 10
In der Gurtretterstaffel: Frauen Platz 5, Männer Platz 10
Und auch wenn nicht alles und jeder aufgeführt ist, war es ein doch sehr gelungener Tag.
Am Abend hieß es dann wieder alles abbauen und das ganze Material wieder zusammensuchen. Aber „Teamwork makes the dream work“ und alles ging ruckzuck von statten. Nach und nach bereinigten sich alle des Meerwassers (das Duschwasser war einfach kalt, obwohl wir doch mittlerweile alle so modern wohnen). Danach ging es zur Neon Rescue Party. Der Name war Programm und manch einer lief in ganz neuem ungewöhnlichem Gewand umher. Im Dunklen bei Kerzenschein wurden Geschichten ausgetauscht. Es ging in eine dunkle nebelverhangene Höhle mit bunten Lichtern, aus der Geräusche nicht natürlichen Ursprungs drangen. Doch alles hat ein Ende und irgendwann versanken alle in einen tiefen Schlaf nach einem so langen und ereignisreichen Tag.
Morgens wurde man von den Geräuschen der bereits abreisenden Sportlerinnen geweckt, doch wir blieben noch etwas liegen und genossen es auf unseren Isomatten auf dem Hallenboden zu liegen. Als immer mehr Sonnenstrahlen den Weg in die Halle fanden hieß es aber auch für uns aufstehen. Wer wollte kam mit zu einem entspannten Frühstück an den Strand. Geerdet und mit den Wellen des Meeres im Einklang ging es als die Sonne bald ihren höchsten Punkt erreichen sollte mit dem Sprinter in Richtung unseres Heimatortes.
Damit war diese Mission erfolgreich abgeschlossen und die Gruppe wartete auf ihren nächsten Einsatz.
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